Chelatherapie


Die Chelat-Therapie
Klinische Metallausleitung

Schwermetallentgiftung als Basistherapie bei chronischen Erkrankungen

Die Schwermetallproblematik geht heutzutage sogar weit über das Thema Amalgamfüllungen hinaus. Schwermetalle kommen z. B. in Lebensmitteln wie Fischen, Innereien, Hühnerinnereien sowie mit Gülle oder Phosphat gedüngtem Gemüse vor.

Viele Metalle finden sich auch in unserem ach so „am besten kontrollierten Lebensmittel der Welt“, dem Leitungswasser , ebenso im Mineralwasser und in verschiedenen Verbindungen mit unterschiedlichen Anwendungsgebieten, auch als Lebensmittelzusatzstoffe . In verschiedenen Medikamenten und auch in den moderenen chinesischen Heilkräutertees aus der Apotheke sind viele Schwermetalle enthalten, sogar Pestizide. So fanden sich in Kräutern vor allem Blei, Cadmium, sowie das als Rattengift verwendete Thallium.

Natürlich trinkt nicht jeder Mensch Tees, aber unser Wasser bleibt das Hauptlebensmittel mit dem wir jeden Tag zu tun haben. Deswegen sollten eine hohe Qualität und größtmögliche Reinheit eigentlich selbstverständlich sein. Umso erschreckender ist es, dass in unserem normalen Leitungswasser lllci, Arsen, Kupfer und andere Metalle enthalten sind. Die Menge an Schwermetallen im Trinkwasser ist zwar durch die Trinkwasserverordnung geregelt, es wird aber verschwiegen, dass die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung aber zum Teil höher liegen, als die Empfehlung der WHO es vorsehen.

Dazu gibt es noch große Schwankungen bei den Angaben zur durchschnittlichen Schwermetallbelastung eines Menschen, wodurch deutlich wird, dass das individuelle Risiko für einen Menschen schwer abzuschätzen ist.

Was ist Chelat-Therapie?
Das Wort Chelat kommt aus dem Griechischen und bedeutet Krebsschere oder Krebszange. Chelatoren sind künstliche Transportmoleküle, die auf ihrem Weg durch den Körper Schwer- und Leichtmetalle an sich binden, in dem sie diese ringförmig einschließen und auf dem Blutweg über die Nieren endgültig ausscheiden. Es gibt verschiedene Chelatoren mit unterschiedlichen Bindungskapazitäten.

Wie wird die Chelat-Therapie durchgeführt?
Die Chelat-Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren. Zusammen mit Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen wird sie als intravenöse Infusion durchgeführt.

Wie erkennt man eine Metallbelastung?
Die Symptome einer Schwermetallanreicherung sind je nach Toleranz und Entgiftungskapazität des jeweiligen Patienten äußerst variabel. Besonders Belastungen mit Quecksilber, Blei, Cadmium, Aluminium, Arsen, Thallium u.v.a.m. sind medizinisch relevant.

Erleichtert wird die Aufnahme von Quecksilberdämpfen und Toxinen ins Gehirn durch den Umstand, dass in bestimmten Gebieten des Gehirns von Geburt an keine Blut-Hirn-Schranke existiert. Dies trifft für die Zirbeldrüse (Epiphyse) und einen Teil der Hirnanhangdrüse (Neurohypophyse) zu. Erstere ist für das vegetative Nervensystem und den Tag-Nacht-Rhythmus von großer Bedeutung. Sie produziert das Hormon Melatonin, das für die Regulation des Immunsystems und die Steuerung des Blutdrucks und der Körpertemperatur verantwortlich ist.

Die Neurohypophyse hingegen ist ein Speicher für Hormone. Man kann sich leicht vorstellen, welche Fehlregulationen ausgelöst werden können, wenn diese Hirnregionen durch Quecksilberdämpfe und andere Giftstoffe geschädigt werden.

Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Nervosität, Vergesslichkeit, Depressionen, Lernstörungen, Arteriosklerose und Bluthochdruck, sowie Durchblutungsstörungen sollten Anlass sein, nach abgelagerten Schwermetallen zu suchen.

Dies ist ganz leicht möglich durch einen Provokationstest.

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